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Wer diese Basis für eine ausgewogene Kost wählt,
braucht sich um den gesundheitlichen Aspekt seiner Ernährung keine
Sorgen zu machen. Was jetzt noch zur schnellen Vitalküche fehlt, sind
alltagstaugliche Praxistipps, die es Ihnen ermöglichen, mit geschickt
ausgesuchten Zutaten ebenso einfache wie raffinierte Gerichte auf den
Tisch (oder ins Jausenpackerl) zu zaubern. Im Normalfall sind es
nämlich nicht komplizierte Rezepte, sondern die vielen lästigen
Kleinigkeiten rund ums Einkaufen und Zurichten, die einer Köchin /
einem Koch das Leben schwer und die Arbeit mühsam machen. Das
wichtigste Appetithäppchen heißt daher bei jedem Essen Vorbereitung.
Und damit fängt unsere Tippliste auch an.
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Aus dem Vollen schöpfen
Ihr Vorratsschrank sollte immer gut mit Grundnahrungsmitteln
gefüllt sein. Zur „Mindest-Basisausstattung" der schnellen
Vitalküche gehören diverse Gewürze, Nudeln, Kartoffeln, Reis,
Zwiebeln und Knoblauch, dazu je zwei bis drei Dosen bzw. Gläser
geschälte Tomaten, Gemüsemais, Bohnen und Thunfisch. Im
Kühlschrank sollten je ein Glas Kapern, Kren und Pesto stehen.
Fixpunkt im Tiefkühlfach: in Scheiben geschnittenes Vollkornbrot,
frei portionierbare Kräuter, Tiefkühlgemüse und Käse, der
gerieben und portionsweise tiefgefroren wird.
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Zielstrebig einkaufen
Gesundheit fängt beim Einkaufen an, denn Frische und Qualität sind
die beiden wichtigsten Kriterien für alle Lebensmittel, die nicht
aus dem Vorratslager kommen. Beim Einkaufen gelten drei Basisregeln:
1. saisonale Produkte statt exotischer Importe; 2. so viel „bio"
wie möglich, so wenig „Billigprodukte" wie nötig, 3. „low-fat"
statt „light", d. h. lieber Nahrungsmittel mit
natürlich-geringem Fettgehalt als Light-Produkte, die künstlich
fettarm gemacht wurden.
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Convenience-Produkte nützen
Nicht alles, was praktisch und bequem ist, ist automatisch auch
ungesund. Tiefgekühltes ist in vielen Fällen eine gute, manchmal
sogar die bessere Alternative zu frischem Obst und Gemüse. Bei
Obstkonserven sollten Sie zu möglichst zuckerfreien Produkten
greifen, bei Gemüsekonserven zu jenen mit den wenigsten Zusätzen
(Salz, Zucker, Geschmacksstoffe).
Ideal für die schnelle Küche sind Suppenfonds, Blitzgerichte wie
Fünf-Minuten-Polenta oder vorgekochter Bulgur,
Pizzateig-Fertigmischungen etc. Finger weg heißt es dagegen bei „klassischen"
Fertiggerichten (von der Pizza bis zu Fish & Chips), die neben
Fett, Zucker und Kohlenhydraten auch jede Menge an Konservierungs-
und Farbstoffen enthalten. Wichtigste Voraussetzung: Lernen Sie die
Liste der Inhaltsstoffe zu lesen – und zu entziffern!
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Raffinierte Helfer einsetzen
Verkürzen Sie die Vorbereitungszeit beim Kochen, indem Sie sich
folgende Küchengeräte anschaffen: zwei Zwiebelhacker (einen für
Zwiebeln, einen für Nüsse), eine Knoblauchpresse, ein Wiegemesser
für Kräuter, eine Rohkost- und Käsereibe mit verschiedenen
Einsätzen, eine komplette Küchenmaschine (alternativ: einen Mixer
und einen Mixstab), eine Saftpresse und last, but not least einen
Messerblock mit einem Set wirklich guter Messer samt
Messerschleifer.
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Bei Profis nachschlagen
Das Angebot an Kochbüchern war noch nie so groß wie heute – und
erfreulicherweise finden sich neben Kochrezepten für kulinarische
Exzesse auch zahlreiche für die schnelle und vor allem
alltagstaugliche Küche. Folgende Verlage (um nur einige zu nennen)
haben beispielsweise ständig neue Titel rund um die schnelle
Vitalküche im Programm: Mosaik Verlag (z. B. „10-Minuten-Snacks",
„Vegetarisches aus dem Wok – schnell und einfach" und „Vegetarisch
kochen – in 5 bis 30 Minuten", je ATS 145,–), Verlag Gräfe
und Unzer (z. B. „Die schnelle Vitalküche", ATS 291,–, „Einfach
schnell", ATS 94,–, „Nimm 3 – einfach kochen mit 3
Hauptzutaten", ATS 110,–, und „Health Food", ATS 291,–),
AT Verlag (z. B. „Gesund und schlank durchs Jahr", öS 167,–,
und „Vegetarisch leicht und schnell", ATS 291,–), Falken
Verlag (z. B. „Low Fat 30 – Asian Food / Italienische Küche /
Für Berufstätige", je ATS 123,–) oder Südwest Verlag (z.
B. „Schnelle Köstlichkeiten aus dem Wok", ATS 72,–, „Löffelweise",
ATS 218,–, und „Gabelfood", ATS 291,–).
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Schonend zubereiten
Leichte, gesunde und geschmacklich raffinierte Küche ist nicht nur
eine Frage der Zutaten, sondern auch der Zubereitung. Um Fett zu
sparen und Vitalstoffe zu erhalten, sollten Sie Ihre
Küchenausstattung um einen Wok samt Dampfeinsatz und ein bis zwei
Teflonpfannen erweitern.
Braten Sie Fleisch immer möglichst heiß an, damit sich die Poren
schließen und kein Fett mehr ins Fleisch eindringt. Im Tontopf oder
Bratenschlauch garen Sie sogar völlig fettfrei. Gewöhnen Sie sich
daran, Gemüse und Fisch zu dämpfen oder in wenig Wasser zu
dünsten. Fettfrei grillen lässt sich in speziellen
Alu-Grillschalen oder auf einfacher Aluminiumfolie.
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Zehn Grundrezepte perfektionieren
Nicht jede Hausfrau / jeder Hausmann ist ein Spitzenkoch, der immer
neue Rezepte nur so aus dem Ärmel schüttelt. Nehmen Sie sich
deshalb einen Nachmittag Zeit, blättern Sie in Ihren Kochbüchern
und suchen Sie sich zehn Lieblingsrezepte, die sich möglichst
vielfältig variieren lassen. Unser Vorschlag: zwei Snacks
(gefüllte Avocados und Frischkäseaufstrich), zwei Suppen (schnelle
Minestrone mit Pasta und pürierte Gemüsesuppe), vier Hauptgerichte
(Nudeln mit Gemüsesauce, Chili con carne, überbackener
Gemüseauflauf, Fischtopf) und zwei Desserts (Joghurtbecher und
Fruchtsalat). Legen Sie die Rezepte in Griffweite, notfalls als
Kopie am Arbeitsplatz, damit Sie die alte Ausrede „Ich weiß
nicht, was ich kochen soll" nicht dazu verleitet, beim
Pizza-Flitzer anzurufen.
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Fastfood aufpeppen
Was auch immer an Fastfood so anziehend ist – niemand scheint zu
klein (oder zu groß) zu sein, um der Faszination nicht zu erliegen,
die von Big Mac, Pizza und Hotdog ausgeht. Bevor Sie den
Mittagstisch zum familiären Schlachtfeld machen, sollten Sie lieber
in die Trickkiste greifen und Fastfood „nach Art des Hauses"
servieren: einen einfachen Pizzateig (TK oder Fertigmischung), den
sich jeder selbst belegen darf – allerdings nicht mit Salami und
fettem Käse, sondern mit Tomaten, Dosenmais, magerem Schinken,
Champignons etc. Big Mac und Hotdog werden in Vollkornbrötchen
verpackt, in die Spaghettisauce kommt (notfalls püriert) zu den
Tomaten etwas Gemüse und ans Eis im Becher kommt nur, wer sich
durch eine dicke Schicht Früchte isst.
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Für Vorrat sorgen
Ziemlich altmodisch, aber praktisch: auf Vorrat kochen und
zubereiten. Eine Vinaigrette (Leichtvariante je zwei Esslöffel Öl,
Wasser und Joghurt auf einen Esslöffel Essig) hält sich fertig
gemischt in einem Schraubglas im Kühlschrank mehrere Tage.
Pürierte Gemüsesuppen lassen sich ebenso problemlos einfrieren wie
Tomatensaucen oder Faschiertes, das mit Zwiebeln und Knoblauch
angebraten wird und später blitzschnell als Fülle für Tomaten
oder Taccorollen, als Pizzabelag oder für ein Wokgericht zur
Verfügung steht. Auf diese Weise lassen sich auch saisonale
Sonderangebote besser ausnützen, was nicht zuletzt der Geldbörse
zugute kommt.
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Die Welt erforschen
Die klassische österreichische Küche lässt sich beim besten
Willen nicht als Paradebeispiel für „schnell, schlank und
gesund" bezeichnen, obwohl die so genannte „leichte
Küche" auch hierzulande im Vormarsch ist. Es lohnt sich also,
einen Blick über die Grenzen zu werfen: Die griechische, die
italienische und die spanische Küche sind seit der „Mittelmeerdiät"
in aller Munde und liefern köstliche Rezepte für den großen und
kleinen Hunger. Die asiatische Küche zeigt, dass sich auch
raffinierte Gerichte blitzschnell zubereiten lassen. Und wer sich in
ein mexikanisches, türkisches oder karibisches Kochbuch vertieft,
findet immer wieder neue, spannende Rezepte, die sich problemlos in
die schnelle Vitalküche integrieren lassen und dem Körper alles
liefern, was er braucht, um fit zu werden – und fit zu bleiben.
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| Gesund kochen? |
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Noch nie war es so einfach, sich lustvoll schlank, gesund und
leistungsfähig zu essen wie heute. Denn Ernährung, die fit statt
fett macht, lustig statt launig und aktiv statt müde, steht voll im
Kurs. Was dagegen fehlt, ist Zeit. In vielen Küchen führen deshalb
Herr Instant Tiefkühl und Frau Mikro Wella das Kommando.
Doch warum sollte man sich mit Vorgekochtem begnügen, wenn es für
jeden Hunger ein schnelles Gericht gibt, das sich frisch in weniger
als 30 Minuten auf den Teller bringen lässt? Zugegeben, das trifft
auf Wiener Schnitzel und Kalbsrollbraten nicht zu und auch ein
klassisches Gulasch wird in dieser Zeit nicht gar. Aber
Pastagerichte und Pizza, Suppen und Salate, Ragouts und Aufläufe
sind praktisch im Handumdrehen fertig, von chinesischen
Wok-Gerichten, indischen Currypfannen und mexikanischen Eintöpfen
ganz zu schweigen. Und das Beste dabei: Die meisten Blitzgerichte
schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch gesund, denn
Kohlenhydrate, Gemüse, Obst und Milchprodukte bilden die Basis der
schnellen Vitalküche.
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